ABC für Schweden – Sverige


Konstitutionelle Monarchie. 10,3 Mio Einwohner. 11 x so gross wie die Schweiz. Hauptstadt: Stockholm mit 0,95 Mio Einwohnern.

 

Währung: Schwedische Krone SEK. Schweden ist das Land mit der höchsten Akzeptanz von bargeldlosen Zahlungsmittel. Debit und Kredit Karten decken um die 90 % aller Zahlungen ab, vielerorts, insbesondere in Hotels oder bei Fast Food Ketten, kann nur noch bargeldlos bezahlt werden. Grössere Beträge in Bar auf sich zu tragen macht misstrauisch. Selbst Parkingmeter sind für Kreditkarten eingerichtet.

 

Zeit: Mitteleuropäische Zeit = wie Schweiz

 

Einige Distanzen:

Malmö – Stockholm 600 km

Malmö – Göteborg 270 km

Göteborg – Stockholm 470 km

Stockholm – Kiruna 1230 km

Malmö – Kiruna 1850 km

Trelleborg – Riksgränsen 2010 km

 

Schweden ist somit ein grosses aber sehr schwach besiedeltes Land. Die Freiheiten in der weiten grandiosen Natur gründen auf einer schwachen Infrastruktur. Reisen wollen entsprechend umsichtig geplant sein. In den ländlichen, besonders aber in den nördlichen Regionen gibt es nicht an jeder Ecke eine Unterkunft oder ein Restaurant oder eine Tankstelle. Weltstädtisch, mit allen urbanen Vor- und Nachteilen, geben sich vor allem die drei grössten Städte Stockholm, Göteborg und Malmö.

Jedermanns Recht (schwedisch Allemansrätt) Wohl eine der schönsten Errungenschaften der schwedischen Gesellschaft und Kultur. Die Natur steht allen und (fast) überall zur Verfügung. Wandern, Beerenpflücken und auch das Zelt aufstellen oder ein Motorhome abstellen für eine Nacht ist möglich. Ist ein bewohntes Haus in Sichtweite, holt man sich beim Besitzer die Erlaubnis. Diese Freiheiten rufen nach einem behutsamen Umgang mit der Natur. Der nächste Besucher sollte nicht merken, dass schon vor ihm jemand durchgegangen ist. Verstösse gegen das Jedermanns Recht sind in jeder Hinsicht unklug und gefährden den Fortbestand.

 

Der Götakanal zwischen Stockholm und Göteborg wurde 1832 eingeweiht, um Fracht und Passagiere aus der Ostsee direkt in den Skagerak, sprich die Nordsee zu bringen und so auch die dänischen Zölle im Öresund zu umgehen. Die klassische Reise auf einem Nostalgie Dampfer dauert 4 Tage und ist ein bezaubernder Querschnitt durch schwedische Landschaften und Geschichte.

 

Golf In Schweden ein Volkssport, für Golfer anderer Nationen noch ein Geheimtipp. Im Landesteil zwischen Siljansee und Schonen (schwedisch Skåne) mit dem Hauptort Malmö liegen um die 300 öffentliche 18-Loch Golfplätze. Einfach hinfahren. Keine Tee-off Times und spielen nach dem Modus „Pay and Play“. Oft ist ein Pro vor Ort. Golfgerät kann gemietet werden.

 

Mehrwertsteuer (schwedisch Moms) Mit 25 % auf fast allen Gütern und Dienstleistungen bedanken sich die Schweden bei allen BesucherInnen für das grosszügiges Beisteuern an den Staatshaushalt.

 

Top of the List

Wenn Sie über jeden der nachfolgend aufgeführten Namen etwas wissen, dann kennen Sie Schweden schon sehr gut. Hier eine „kurze“ Liste von schwedischen Personen und Errungenschaften von Weltruf.

 

ABBA, Popgruppe. Inrgrid Bergmann, Filmschauspielerin 1915 – 1982. Ingmar Bergman, Theater- und Filmregisseur und Drehbuchautor, 1918 – 2007. Jöns Jabob Berzelius, Chemiker, 1779 - 1848. Jussi Björling, Tenor von Weltruf, 1911 - 1960. Brio Holzspielsachen. Anders Celsius, Physiker, Astronom und Mathematiker, Temperaturskala °Celsius, 1701 - 1744. Elektrolux, Haushaltgeräte seit 1911. Ericsson, Telekommunikation seit 1876. Fjäll Räven, Funktionsbekleidung seit 1960. Greta Garbo, Filmschauspielerin & Hollywood Ikone, H&M Mode. Husqvarna, Motorgeräte für die Forstwirtschaft sowie die Garten- und Landschaftspflege. Schneidgeräte und Diamantwerkzeuge für das Baugewerbe und die Steinindustrie. Früher auch Motorräder. IKEA, Möbel & Einrichtungen.

Kosta – Boda – Orrefors Glas & Kristall. Selma Lagerlöv, Schrifstellerin, 1909 1. Literatur NobelpreisträgerIn, 1858 - 1940. Astrid Lindgren, Kinderbuchautorin, 1907 – 2002. Inga Llindström als Pseudonym der deutschen Drehbuchautorin Christiane Sadlo, schwedische Herz-Schmerz Fernsehserien. Carl von Linné, Naturforscher, 1707 – 1778. Henning Mankell, Schriftsteller und Erfinder des legendären Fahnders Kurt Wallander. Alfred Nobel, Unternehmer und Gründer der Nobelstiftung, 1833 – 1896. SAAB Flugzeugwerke und Rüstungskonzern seit 1937. Scania, Lastwagen, Schiffsmotoren, Nutzfahrzeuge seit 1891. SKF Kugellager und mehr seit 1907. Ingemar Stenmark, Rekord Slalom und Riesenslalom Skifahrer. August Strindberg, Schriftsteller und Künstler, 1849 – 1912. Tetra Pak, aseptische Verpackungen mit ca.66'000 Verpackungsanlagen weltweit. Roxette, Pop-Duo. VOLVO Automobile.

Strassen Schweden verfügt über ein hervorragendes Strassennetz. Für breite Verkehrswege und riesige Kreuzungen (Kleeblätter bei Autobahnen und wichtigen Strassen) gibt es immer genügend Platz. Die wichtigen Strassen in Schweden sind nummeriert. Ebenfalls nummeriert sind die Autobahn Auf- und Ausfahrten. Weiter helfen folgende Bezeichnungen. V oder västra = westwärts, N oder nörra= nordwärts, Ö oder östra = ostwärts, S oder södra = südwärts. Nur ganz kleine Strassen sind nicht nummeriert, sondern ihre Namen weisen auf den Ort hin zu dem sie führen. "Sjöbovägen" = Sjöbo-Strasse oder -Weg heisst die Strasse, die nach Sjöbo führt. C oder Centrum führt immer in die Ortsmitte. Die Schweden reden bei der Distanzangabe gerne in Meilen. Aber aufgepasst. 1 schwedische Meile (ett mil) entspricht 10 km, was den grossen Distanzen schon eher entspricht.
Das Auto ist dem Schweden sehr lieb, und ehrlich gesagt, viele Orte sind ohne eine eigenes Fahrzeug nicht oder nur schlecht mit ÖV erreichbar. Viel Verkehr und Staus gibt es in den Grossstadt Regionen Stockholm, Göteborg und Malmö. Mit einem Schmunzeln kann gesagt werden, dass es die Schweden sehr wohl verstehen, grosse Staus zu umgehen. Sie verlassen die Büros und die Städte am Freitagnachmittag früh Richtung Wochenend- Sommerhäuschen um nicht in den Stau zu geraten. Das Selbe wiederholt sich am Montag Vormittag. Wer mit Schweden geschäftet, weiss, dass Büros am Freitag Nachmittag und am Montag Vormittag sehr spärlich besetzt sind.

 

Versuchen Sie nicht, schwedische Namen und Ortschaften auszusprechen, wenn Sie nicht sicher sind. Zeigen Sie auf einer Karte, wohin Sie wollen oder schreiben Sie den Namen auf.

 

Die gelben Fähren

Fähren, die Strassen über Meeresbuchten oder Binnenseen verbinden gehören zum nationalen Strassennetz und sind entsprechend gratis. Sie sind im satten Gelb der schwedischen Fahne bemalt.

 

Öffentlicher Verkehr

Generell kann gesagt werden, dass der ÖV abseits der Hauptverkehrsachsen für Besucher unzureichend ist, ausser man plant die Reise minutiös. Irgend wie kommt man fast immer ans Ziel, aber es braucht Geduld. Schweden ist mit ein paar grossen Bahnlinien durchzogen, Bahnenthusiasten schwärmen von den grossen Linien von Süd nach Nord, oder umgekehrt. Die grossen Städte wie Malmö, Göteborg und Stockholm sind bahn- und auch busmässig gut mit einander verbunden, über die Öresundbrücke ist sogar das dänische Kopenhagen mit direkten Zügen an Stockholm angebunden. Bei den Feinverteilern hingegen hapert es, vor allem in ländlichen Gebieten und diese überwiegen in diesem grossen Land. Insbesondere, weil die Dienste lokaler Busverkehrsanbieter erstens spärlich und zweitens oft nicht mit anderen ÖV-Angeboten abgestimmt sind. Drittens sind oft auch durchgehende Tarife nicht möglich und Sie müssen für diese Strecken separate Tickets erwerben, was viertens oft online (und damit auch für uns als Reisebüro) nicht möglich ist und Sie vor Ort am Automaten oder gar klassisch beim Buschauffeur lösen müssen. Oft sind (auch auf Bahnstrecken) nur drei oder vier tägliche Verbindungen möglich, unpassende Anschlüsse mit langen Wartezeiten sind die Regel.

Stockholm hingegen verfügt über ein ausgezeichnetes S-Bahn (Pendeltåg) und U-Bahn (Tunnelbana) Netz, mit dem es sich bequem, zuverlässig und zu moderaten Preisen durch die Stadt und das Umland bewegen lässt. Auch wer nie in den Untergrund steigen will, sollte sich ein paar Stationen in der Innenstadt anschauen, die von Künstlern und ganz unterschiedlich gestaltet wurden. In Göteborg hingegen werden Sie ob der Fülle an Trams nur wenige Ecken der Stadt finden, die nicht auf der Schiene zu erreichen sind. Eine Stadtbesichtigung wird damit zu einer gemütlichen Rundfahrt!

 

Schwedisches Königreich (Konungariket Sverige)

Die Geschichte des schwedischen Königshauses gibt ein schönes Märchen ab. Dem “amtierenden“ König wurden allerdings fast alle Funktionen abgesprochen. Trotzdem werden fröhlich weiter Prinzen und Prinzessinnen getauft. Die königlichen Dynastien haben dem Land geschichtlich und kulturell viel vererbt. Märchenhafte Schlösser, Herrenhöfe, verträumte Städtchen und Dörfer und nicht zuletzt Stockholm mit der pittoresken Altstadt „Gamla Stan“.

 

Königlich übernachten

Viele Schlösser und Herren- und Gutshöfe dienen als Gasthäuser und Hotels. Die vorwiegend privat geführten, kleinen Häuser bestechen vor allem durch ihre traumhaften Lagen. Um Schweden besser kennen zu lernen und zu verstehen, gehört mindestens eine oder zwei Übernachtungen ins Reiseprogramm.

Essen in Schweden

Die schwedische Küche ist simpel und geprägt von ländlicher Hausmannskost, Haute Cuisine gehört denn auch nicht zu jenen Dingen, die man spontan mit Schweden verbinden würde. Trotzdem bietet auch dieses Land einige Leckereien. Der durch IKEA weltbekannt gewordene Klassiker Köttbullar zählt dabei eher zum lokalen Fast Food und kann denn auch eher in Selbstbedienungsrestaurants angetroffen werden, als in vornehmeren Gaststätten. Preiselbeerkompott und sauer eingelegte Gurken können dabei schon mal gleichzeitig als Beilage auf dem Teller landen. Wer Shrimps/Crevetten mag, dem sei als Zwischenmahlzeit ein gelegentlicher Toast Skagen empfohlen. Auch bei Gravad Lax mit Kartoffelsalat und Dillsauce darf man beherzt zulangen, während der Fleischliebhaber sicher an Rentier-Braten oder -Filet seine Freude haben wird. Eine schöne Tradition ist die Fika, die nachmittägliche Zwischenmahlzeit, die mit Kaffee und Süssgebäck begangen wird. Kanelbulle (Zimtschnecken) und Morotskaka (Rüeblikuchen mit dickem Cremetopping) sind hier fast immer vertreten und definitiv eine Sünde wert.

In den Hotels und Gasthöfen beginnt das Beste schon beim Frühstück mit Speck, Ei, Herring, Kaviar, Brot, Butter, Konfitüre und auch meistens mit einem Süssgebäck. Es wird empfohlen, sich fürs Frühstück reichlich Zeit zu nehmen, so kommt man tagsüber gut über die Runden.

Legendär sind die Buffets „Smörgåsbord“, bei denen vom Fisch über warme Gerichte bis zum Dessert grosszügig aufgetischt wird. Besonders reichhaltig ist das traditionelle „Julbord“ in der Weihnachtszeit. Meeresfrüchte kommen vor allem an den Küsten frisch aus dem Wasser. Hoch im Kurs stehen die Krebsessen im Spätsommer.

Wenn man in den mittleren und kleinen Städten die Verpflegungsmöglichkeiten noch als ausreichend bezeichnen kann, sind diese auf dem Lande oft nur noch spärlich vorhanden. Wo niemand lebt braucht es keine Restaurants, etc. Die Schweden beklagen sich gerne über die Einwanderer aus dem Irak, die mit ihren kleinen Pizza- und Kebab-Buden den Gastronomen das Geschäft kaputt machen sollen. Aber auch in grösseren Ortschaften sind oft nur ein Iraker oder ein Chinese für hungrige Mäuler zuständig. Hungrig bleibt, wer sich auf dem Lande nicht für den Sonntagabend vorsieht, denn da bleiben oft auch die Hotelrestaurants geschlossen und der nächste, rettende Iraker liegt vielleicht 30, 40 oder mehr Kilometer entfernt.

In den grossen Städten Stockholm und Göteborg, so wie auch in anderen touristisch wichtigen Orten wie etwa Visby auf Gotland, hat sich hingegen, bedingt durch die zunehmende internationale Vernetzung, in den letzten Jahren eine gewisse Esskultur entwickelt. Diese ist jedoch oft bemerkenswert unschwedisch, bzw. greift als „fusion food“ schwedische Einflüsse bestenfalls auf. „Echt Schwedisch“ zu essen ist etwa in Stockholm eine grosse Herausforderung.

Schweden ist - generell gesehen - nicht das Land für kulinarische Höhenflüge, die Buffets sind ja nicht alltäglich. Geniessen Sie die Natur!

Mittsommer (midsommar)

Neben Weihnachten ist Mittsommer das zweitwichtigste Fest der Schweden. Stichtag ist immer der Samstag zwischen dem 20. und 26. Juni. Die Festlichkeiten beginnen am Freitagabend (schwedisch midsommarafton) über all dort, wo aus Tradition eine Mittsommerstange (ähnlich wie ein Maibaum) aufgerichtet werden kann. Die Schweden feiern Mittsommer sehr intensiv und die langen, weissen Nächte geben ja genügend Gelegenheit dazu. Wer im Bekanntenkreis Mittsommer feiern kann, wird um ein eindrückliches Erlebnis reicher. Wer zufällig und nicht vorbereitet in Schweden unterwegs ist, wird Mittsommer womöglich etwas turbulent erleben, Restaurants sind voll oder geschlossen, viele Geschäfte sind sowieso geschlossen, Tourguides erscheinen verkatert oder gar nicht, Hotels sind nur für Mehrtages Pakete buchbar, Zimmer sehen am Abend noch so aus wie am Morgen, nicht alle Feiernden finden den Heimweg rechtzeitig. Also, keine Aufregung, Mittsommer darf fast alles. Wir empfehlen Schweden-Erstreisenden Mittsommer zu umgehen.

Das „Volksheim“ (schwedisch Folkhemmet) war das politische Konzept und die Vision der Sozialdemokratischen Partei Schwedens für eine Gesellschaftsform, in der die gleichgestellten BürgerInnen von der Geburt bis zum Tod umsorgt sind. Schweden wurde so ab den 1930er Jahren zum viel bewunderten und gleichzeitig viel kritisierten Vorzeigebeispiel eines Sozialstaates. In den 80er Jahren kam die Ernüchterung, denn die Staatsverschuldung wurde zu hoch. Work / Life Ballance.

Systembolaget ist der staatliche Alkoholhändler, seines Zeichens der grösste Alkoholhändler weltweit. Die Geschäfte von Systembolaget werden auf Grund der Bevölkerungsdichte plaziert. Kleine, entlegene und bevölkerungsschwache Siedlungen können Wein und Spirituosen von Systembolaget im lokalen Lebensmittelgeschäft bestellen. In normalen Supermärkten erhalten Sie ausschliesslich Leichtbier (Lättöl und Folköl mit max. <3.5% Vol. Alkohol). In Ausnahmefällen können Restaurants neuerdings Weine direkt importieren.

Schweden ist enorm reich an Bodenschätzen, vor allem an Eisenerz. Auf einer Reise über Land geraten Sie schnell mal zu alten Eisen-, Kupfer- oder Silberbergwerken, erkennbar mit -hyttan in den Ortsnamen. In Kiruna, im Norden des Landes, vermag die lokale Minenbetreiberin den Untergrundschaden (Einsturzgefahr) wett zu machen, in dem sie die Stadt an einem neuen Ort wieder aufbaut, vom Bahnhof über die Kirche bis zum Rathaus. In der kleinen Stadt Lycksele in Lappland herrscht Goldgräberstimmung, da eine neue Goldader gefunden wurde.

 

Literatur

Natürlich möchten wir nicht bei den Geschichten erzählenden Runensteinen hängen bleiben, denn das Land ist reich an jüngerer Literatur.

Mit Selma Lagerlöf (1909), Verner von Heidenstam (1916), Erik Axel Karlfeldt (1931) Pär Lagerkvist (1951), Eyvind Johnson und Harry Martinson (1974), Tomas Tranströmer (2011) haben die Schweden immerhin 7 Literaturnobelpreisträger. Die wohl bekannteste und gleichzeitig erste Frau als Literatur Nobelpreisträgerin, Selma Lagerlöf, wurde durch die schöne schwedische Geographielektion über Schweden, „Nils Holgerssons wunderbare Reise“ bekannt. Den Nobelpreis erhielt Sie für die nicht ganz leicht verdauliche Geschichte „Gösta Berling“. Zur gleichen Zeit kam der Durchbruch des etwas schwierigen August Strindberg mit „Das rote Zimmer“.

Der grösste literarische Erfolg aber war Astrid Lindgren mit „Pippi Langstrumpf“ und anderen Kindergeschichten beschieden.

Mit dem Sprung in die Neuzeit fallen Henning Mankell mit seinem Kommissar Wallander aus Ystad und vor allem Stig Larsson mit seiner Trilogie „Verblendung, Verdammnis, Vergebung“ auf. Nicht zu vergessen wäre Håkan Nesser mit seinem Kommissar Van Veeteren.

Unter dem Motto „Morden im Norden“ sprangen viele Krimiautoren und -autorinnen mit flacher Sprache und entsprechend mässigem Erfolg auf die Welle der Krimiliteratur auf, die unseres Erachtens nicht erwähnenswert sind.

 

Museen Die staatlichen schwedischen Museen gewähren seit 2015 wieder freien Eintritt.