Spitzbergen • Expedition

Arktische Pastellfarben in Spitzbergen

© Zet Freiburghaus

Highlights der Reise

Im Mai zeigt sich Svalbard von einer besonderen Seite: Der Winter ist noch deutlich spürbar, gleichzeitig kündigt sich der Frühling an. Die Landschaft wirkt klar und aufgeräumt – mit Fjordeis, schneebedeckten Bergketten, glitzernden Eisformationen und oft überraschend zarten Pastelltönen am Himmel. Dazu kommt das Licht der Mitternachtssonne, das die Tage lang macht und Beobachtungen über viele Stunden ermöglicht. Diese Expeditionskreuzfahrt führt Sie in eine Region, in der Route und Tagesablauf bewusst flexibel bleiben: Eis- und Wetterverhältnisse sowie die aktuelle Tierwelt entscheiden, wohin das Schiff fahren kann und wann Anlandungen sinnvoll sind.


Reisedauer: 9 Tage / 8 Nächte
Abreisen: im Mai

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Reisebeschrieb

Svalbard erwacht in dieser Jahreszeit Schritt für Schritt. Polarfuchs und Svalbard-Rentier tragen häufig noch ihr dichtes Winterfell, und Walrosse liegen nicht selten auf treibenden Eisschollen. Mit etwas Glück lässt sich auch der König der Arktis entdecken – ein Eisbär, der ruhig über das Eis zieht. Gleichzeitig kehrt das Vogelleben zurück, was den Mai zu einer sehr guten Zeit für Beobachtungen macht, etwa von Prachteiderenten oder Alpenschneehühnern. Für Erkundungen kommen robuste Zodiac-Schlauchboote zum Einsatz, mit denen sich Fjorde und Küstenabschnitte aus nächster Nähe erreichen lassen. Wo Eis und Schnee es erlauben, werden Anlandungen unternommen – kurze bis mittlere Spaziergänge führen dann über Tundraflächen oder zu Aussichtspunkten bei Vogelklippen und Gletscherfronten.

Die Reise beginnt in Longyearbyen. Nach der Ankunft erfolgt der Transfer ins Hotel, bevor am nächsten Tag zunächst Zeit bleibt, den Ort zu erkunden. Am Nachmittag startet die Expedition an Bord: Durch den Isfjorden geht es hinaus in die arktische Inselwelt, ab diesem Moment bestimmen die Bedingungen vor Ort die genaue Fahrtrichtung. Je nach Wetter und Eis kann die erste Ausfahrt bereits kurz nach dem Ablegen stattfinden, bevor das Schiff weiter nach Norden oder Süden entlang der Westküste Spitzbergens setzt.

Zu den möglichen Zielen gehört Alkhornet am Eingang des Isfjorden, eine markante Felsformation mit reicher Vogelwelt. In der Tundra sind unter anderem Weisswangengänse, Dreizehenmöwen und weitere Hocharktis-Arten anzutreffen; mitunter zeigen sich Polarfüchse in den Felsspalten rund um den Berg. In Kongsfjorden liegt das Forschungsdorf Ny-Ålesund, historisch verknüpft mit frühen Nordpol-Expeditionen; im nahegelegenen Krossfjorden beeindrucken die Eiskanten des 14.-Juli-Gletschers, und an den Klippen ist das Rufen der brütenden Seevögel oft schon von weitem zu hören. Raudfjorden gilt als landschaftlicher Höhepunkt mit mächtigen Gletschern und guten Chancen auf Robbenbeobachtungen; an den Vogelklippen herrscht in dieser Jahreszeit zunehmende Aktivität.

Neben Naturerlebnissen bietet Svalbard auch Spuren der Polargeschichte. Bei Virgohamna auf Danskøya lassen sich Überreste waghalsiger Versuche erkennen, den Nordpol zu erreichen – darunter die Startpunkte einer Ballon- und einer Luftschiffexpedition. Im Bellsund, insbesondere bei Vårsolbukta, nisten kleine Alken zu Zehntausenden; je nach Bedingungen führt eine Wanderung über die Tundra näher an die Brutplätze heran. Besonders eindrucksvoll ist Hornsund mit mehreren tief eingeschnittenen Fjorden entlang der Westküste Spitzbergens: Hier kalben grosse Gletscher, und blau schimmernde Eisstücke treiben oft im Wasser oder liegen am Rand des Fjordeises. Dieses Gebiet zählt zudem zu den Regionen, in denen gelegentlich Eisbären auf dem Eis anzutreffen sind.

Impressionen

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