Spitzbergen • Expedition

Expedition unter der arktischen Mitternachtssonne

© Emma Nilsson

Highlights der Reise

Im Juni steht Svalbard ganz im Zeichen der Mitternachtssonne: Das Licht bleibt rund um die Uhr, Vogelkolonien sind sehr aktiv, und die dramatischen Gebirgszüge liegen noch oft eindrücklich schneebedeckt in der Landschaft. Gleichzeitig hält das Eis die Inselwelt vielerorts weiterhin in seinem Griff – immer neue Formationen, Rinnen und Kanten verändern das Bild von Tag zu Tag. Diese Expeditionskreuzfahrt führt Sie in eine Region, in der Route und Tagesablauf bewusst flexibel bleiben: Eis- und Wetterverhältnisse sowie die aktuelle Tierwelt entscheiden, wohin das Schiff fahren kann und wann Anlandungen sinnvoll sind. Während der Fahrt wird aufmerksam nach arktischer Tierwelt Ausschau gehalten, insbesondere nach Walrossen, Robben und – mit etwas Glück – Eisbären.


Reisedauer: 9 Tage / 8 Nächte
Abreisen: von Mai bis Juni

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Reisebeschrieb

Der Auftakt erfolgt in Longyearbyen, wo Sie ankommen und ins Hotel transferiert werden. Am nächsten Tag bleibt Zeit, den Ort individuell zu entdecken, bevor Sie sich mittags mit Mitreisenden und Expeditionsteam zum gemeinsamen Lunch treffen. Am Nachmittag gehen Sie an Bord, und mit der Ausfahrt durch den Isfjorden beginnt die Expedition. Für die folgenden Tage ist das Ziel, täglich Zodiac-Ausfahrten zu unternehmen und wann immer möglich an Land zu gehen, um die Landschaft aus unterschiedlichen Perspektiven zu erleben.

Mögliche Stationen sind Virgohamna auf Danskøya wo Sie arktische Pioniergeschichte erleben: Von hier starteten zwei der kühnsten Versuche, den Nordpol zu erreichen – unter anderem per Wasserstoffballon und Luftschiff; Überreste dieser Unternehmungen sind bis heute sichtbar.

Ein Schwerpunkt dieser Reise liegt auf einigen der grossen Fjorde Spitzbergens. Im Liefdefjorden – dem „Fjord der Liebe“ – säumen schneebedeckte Gipfel die Ufer, und es besteht die Möglichkeit, entlang der eindrücklichen Front des Monaco-Gletschers zu fahren. In der Region brüten häufig Eiderenten und Kurzschnabelgänse; mit etwas Glück lässt sich auch die seltene Prachteiderente beobachten. Im Krossfjorden beeindruckt die kunstvoll geformte Eisfront des 14.-Juli-Gletschers, begleitet von den Rufen grosser Brutkolonien an den nahen Klippen. Raudfjorden gilt als landschaftlich besonders reizvoll, geprägt von mächtigen Gletschern und häufig guten Chancen auf Robben; die Vogelklippen sind in dieser Jahreszeit voller Aktivität. Im Kongsfjorden liegt das Forschungsdorf Ny-Ålesund, historisch verknüpft mit den Nordpol-Expeditionen von Amundsen und Nobile.

Je nach Bedingungen kann die Route auch weiter nach Norden führen, etwa zu den Sjuøyane, Svalbards nördlichstem Aussenposten. Auf Rossøya befand sich einst ein Depot von Andrée und seinen Begleitern für den Fall, dass ihre spätere Ballonexpedition Ende des 19. Jahrhunderts scheitern würde. Besonders eindrücklich ist zudem der Bereich nördlich von Spitzbergen, wo sich mit etwas Glück die Kante des Packeises zeigt – ein Gebiet, das nur wenige Schiffe erreichen. Hier dominieren Stille, Weite und das Zusammenspiel von Eis und Licht; zugleich steigen die Chancen auf Beobachtungen typischer arktischer Wildtiere entlang der Eiskante.

Impressionen

© Anette Bombosch

© Laura Mony

© Adam Rheborg

© Erik Edvardsson

©Lisa Strom

© Christian Engelke

© Adam Rheborg

© Sebastian Lehrke