Island • Begleitete Wanderreise

Hüttenreise durch Islands Hochlandwelten

Highlights der Reise

Island intensiv: Hochland, Vulkane und Gletscher
Diese Reise führt tief hinein in Islands wilde Landschaften. Golden Circle, Kerlingarfjöll, Askja, Sprengisandur und Landmannalaugar verbinden Hochlandpisten, Lavafelder, Geothermalgebiete und farbige Berge zu einer aktiven Rundreise abseits der klassischen Route.

Zwischen Nordisland und Südküste
Akureyri, Mývatn, Goðafoss, Vatnajökull und Jökulsárlón zeigen Islands Vielfalt zwischen Fjorden, Wasserfällen, Gletscherzungen und schwarzer Küste. Wanderungen, Spaziergänge und spektakuläre Fahrstrecken machen diese Reise abwechslungsreich, ursprünglich und eindrücklich nah an der Natur.


Reisedauer: 14 Tage / 13 Nächte
Abreisen: im Juli & August

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Reisebeschrieb

Tag 1: Anreise nach Island
Nach der Ankunft in Keflavík bringt ein Gruppentransfer um 17.00 Uhr alle Teilnehmenden zum Hotel in Reykjavík. Wer zu einer anderen Zeit ankommt, erreicht das Hotel bequem mit dem Flybus.

Tag 2: Golden Circle und Geothermalgebiet Hveravellir
Zum Auftakt erleben Sie mit dem Golden Circle einige der bekanntesten Natur- und Kulturorte Islands. Im Nationalpark Þingvellir spazieren wir durch die Almannagjá-Schlucht, wo die nordamerikanische und die eurasische Erdplatte auseinanderdriften und zugleich eines der ältesten Parlamente der Welt gegründet wurde. Danach besuchen wir das Geothermalgebiet Geysir mit dem aktiven Strokkur und den mächtigen Wasserfall Gullfoss, bevor wir am Nachmittag ins Hochland nach Hveravellir weiterfahren, wo wir zwei Nächte bleiben.

Tag 3: Die farbigen Berge von Kerlingarfjöll
Heute führt ein Tagesausflug in die farbenreiche Bergwelt von Kerlingarfjöll. Im geothermal aktiven Tal Hveradalir wandern wir zwischen schwefelgelben Hügeln, dampfenden Quellen, Schneefeldern und bunten Rhyolithhängen. Die Kontraste aus Farben, Dampf und Weite machen diese Landschaft zu einem eindrücklichen Ziel für Wanderfreunde, bevor wir am Abend nach Hveravellir zurückkehren.
Gehzeit ca. 4 Std. | ca. 300 HM auf und ab

Tag 4: Akureyri, die Hauptstadt des Nordens
Die Route führt weiter nach Norden bis nach Akureyri, der charmanten «Hauptstadt des Nordens». Hübsche Gassen, Cafés und der Blick auf den Fjord prägen die entspannte Atmosphäre der Stadt. Wer möchte, kann am Nachmittag fakultativ und nach Verfügbarkeit an einer Walbeobachtungstour teilnehmen.

Tag 5: Mývatn-Region und Dettifoss
Heute entdecken wir die Region rund um den Mývatn, die für ihre vulkanischen Erscheinungen bekannt ist. Pseudokrater, Lavaformationen und dampfende Felder prägen die Landschaft, die wir bei einer Wanderung rund um den Hverfjall-Krater erleben. Ein Abstecher zum Dettifoss, dem wasserreichsten Wasserfall Europas, rundet den Tag eindrucksvoll ab.
Gehzeit ca. 2–3 Std. | ca. 200 HM auf und ab

Tag 6: Die schwarze Wüste des Hochlands
Heute fahren wir hinein in die schwarze Weite des isländischen Hochlands. Vor uns erhebt sich der markante Vulkan Herðubreið, umgeben von ausgedehnten Lavafeldern. Ein kurzer Spaziergang führt in die Oase Herðubreiðarlindir mit grünen Flächen und klaren Quellen, bevor wir weiter in Richtung Askja fahren und für zwei Nächte eine einfache Hochlandhütte beziehen.

Tag 7: Wanderung in der Askja
Heute bleibt das Fahrzeug stehen, und wir entdecken die gewaltige Landschaft der Askja zu Fuss. Von der Hütte wandern wir hinauf in die schwarz-rote Vulkanlandschaft, blicken in der Ferne auf den See Öskjuvatn und gehen über alte und neue Lavaschichten. Die Route wird je nach Wetter und Bedingungen angepasst und gehört zu den eindrücklichen Hochlandmomenten der Reise.
Gehzeit ca. 4–5 Std. | ca. 300 HM auf und ab

Tag 8: Goðafoss, der Wasserfall der Götter
Die Rückfahrt führt zunächst durch das Solfatarengebiet Námaskarð mit dampfenden Schloten und farbigen Böden. Danach besuchen wir den Goðafoss, den «Wasserfall der Götter», wo sich ein kurzer Spaziergang entlang des Flussufers anbietet. Anschliessend geht es über die weite Einöde der Sprengisandur-Hochlandpiste bis nach Kidagil.

Tag 9: Die legendäre Sprengisandur
Heute setzen wir die Fahrt über die berühmte Sprengisandur fort. Flüsse, Lavafelder und sandige Ebenen wechseln sich ab, während das Hochland mit jedem Kilometer rauer und eindrücklicher wirkt. Schliesslich erreichen wir Landmannahellir, wo wir für zwei Nächte in einer einfachen Hütte mitten in dieser besonderen Landschaft übernachten.

Tag 10: Die farbenprächtigen Berge von Landmannalaugar
Mit Landmannalaugar erwartet uns eines der bekanntesten Hochlandgebiete Islands. Auf einer Rundwanderung steigen wir auf den farbigen Vulkan Brennisteinsalda und wandern durch Lavafelder und Täler. Optional ist ein Abstecher auf den Gipfel des Bláhnúkur möglich, bevor der Tag mit einem Bad im warmen Fluss ausklingen kann.
Gehzeit ca. 4–5 Std. | ca. 300 HM auf und ab

Tag 11: Vom Hochland ans Meer
Auf abenteuerlicher Piste verlassen wir das isländische Hochland und erleben nochmals Flussdurchquerungen, weite Lavafelder und eindrückliche Landschaften. Ein Höhepunkt ist die Eldgjá, die Feuerschlucht, die durch den Ausbruch eines Spaltenvulkans in den Jahren 934 bis 940 geprägt wurde und als längste Vulkanspalte der Erde gilt. Wir wandern ein Stück durch diese besondere Naturgeschichte und fahren anschliessend hinunter in Richtung Meer, wo wir zwei Nächte in der Region Kirkjubæjarklaustur bleiben.
Wanderung ca. 1–2 Std.

Tag 12: Vatnajökull und Jökulsárlón
Heute steht der mächtige Vatnajökull im Mittelpunkt, der grösste Gletscher Europas ausserhalb der Polargebiete. Im Nationalpark Skaftafell unternehmen wir einen Spaziergang zum Svartifoss und lassen die Gletscherlandschaft auf uns wirken. Anschliessend fahren wir zur berühmten Gletscherlagune Jökulsárlón mit blau schimmernden Eisbergen und weiter zum Diamond Beach, wo Eisstücke aus der Lagune auf den schwarzen Strand gespült werden.
Wanderung ca. 1,5 Std. | ca. 100 HM

Tag 13: Highlights entlang der Südküste
Auf der Rückfahrt nach Reykjavík zeigt sich noch einmal die ganze Vielfalt Islands: tosende Wasserfälle, weisse Gletscherkappen, Basaltsäulen, schwarze Strände und markante Felsformationen am Meer. Mit etwas Glück lassen sich an den Klippen Papageientaucher beobachten. Am Nachmittag erreichen wir Reykjavík, wo Zeit bleibt, den letzten Abend in der lebendigen Hauptstadt zu geniessen.

Tag 14: Heimreise
Für frühe Rückflüge wird ein rechtzeitiger Transfer zum Flughafen Keflavík organisiert. Bei späterem Abflug besteht die Möglichkeit, bequem mit dem Flybus zum Flughafen zu fahren.

Impressionen