Island • Begleitete Wanderreise

Island Hochland pur – mit Zelt durch die wilde Mitte

Highlights der Reise

Island im Zelt: Hochland, Vulkane und Südküste
Diese Reise führt mit Zelt und geländegängigem Fahrzeug tief hinein in Islands wilde Landschaften. Golden Circle, Kjölur, Askja, Sprengisandur und Landmannalaugar verbinden Hochlandpisten, Lavawüsten, heisse Quellen und farbige Berge zu einem echten Naturabenteuer.

Zwischen Myvatn, Vulkanwüste und Atlantikküste
Vom Myvatn-See geht es durch schwarze Sand- und Lavaflächen zur Askja, weiter über einsame Hochlandrouten und zurück an die Südküste. Wasserfälle, Gletscherblicke, Dyrhólaey und Reykjavík runden die Reise eindrücklich ab.


Reisedauer: 15 Tage / 14 Nächte
Abreisen: im Juli & August

Mindestens 8 und maximal 10 Teilnehmende

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Reisebeschrieb

Tag 1: Willkommen in Island
Schon die Ankunft in Keflavík ist der Auftakt zu einem besonderen Abenteuer aus Weite, Vulkanlandschaften und nordischer Klarheit. Nach der Landung am internationalen Flughafen fahren wir zunächst nach Reykjavík und schlagen unser Camp auf dem zentrumsnahen Zeltplatz auf. Je nach Flugzeit erfolgt der Transfer eventuell mit dem Flybus; falls Sie den Flug nicht über uns buchen, sprechen Sie Ihre Ankunfts- und Abflugzeiten bitte vor der Flugbuchung mit uns ab, damit wir prüfen können, ob ein Flughafentransfer über uns möglich ist.

Tag 2: Reykjavík, Þingvellir, Geysir und Gullfoss
Am Morgen entdecken wir Reykjavík bei einem Stadtrundgang zu Fuss und erhalten erste Eindrücke vom nordischen Flair der Hauptstadt. Danach beladen wir gemeinsam die Fahrzeuge mit Lebensmitteln, Ausrüstung und Zelten, bevor das Hochlandabenteuer beginnt. Unsere Route führt nach Þingvellir, wo wir bei einem rund einstündigen Spaziergang durch die Almannagjá-Schlucht zwischen den Kontinentalplatten unterwegs sind, danach weiter zum Geysirgebiet mit dem aktiven Strokkur und zum mächtigen Wasserfall Gullfoss; je nach Tagesverlauf übernachten wir bei den Springquellen oder fahren bereits weiter Richtung Hveravellir.
Spaziergang ca. 60 Min.

Tag 3: Geysir, Kerlingarfjöll und Hveravellir
Auf der Kjölur-Piste wird die Weite Islands besonders spürbar. Bei klarem Wetter zeigen sich die schneebedeckten Berge von Kerlingarfjöll, der Gletscher Hofsjökull und der je nach Wetter azurblau bis dunkel schimmernde Hvítárvatn-See. Je nach Bedingungen bleiben wir zwei Nächte in Hveravellir und erkunden die Umgebung zu Fuss oder fahren nach Kerlingarfjöll in das faszinierende Hochtemperaturgebiet; ein Bad in der heissen Quelle von Hveravellir gehört bei fast jedem Wetter dazu.
Wanderung Kerlingarfjöll ca. 4 km | ca. 1–2 Std. | ca. 100 HM auf und ab

Tag 4: Hveravellir und Nordfjorde
Eine längere Fahrt führt uns heute weiter in den Norden. Unterwegs passieren wir die Torfkirche Víðimýri und den Museumshof Glaumbær, die fakultativ besichtigt werden können und Einblicke in das frühere Leben unter rauen Bedingungen geben. Danach erreichen wir Akureyri an den Nordfjorden, wo hübsche Gassen, kleine Läden, Cafés und der Blick auf Fjord und Tafelberge für eine angenehme Abwechslung sorgen.

Tag 5: Akureyri, Goðafoss und Myvatn-See
Wir verlassen Akureyri und fahren weiter in Richtung Myvatn. Unterwegs besuchen wir den Goðafoss, einen der bekanntesten Wasserfälle Islands, dessen Wassermassen in breitem Bogen über dunkle Felsen stürzen. Gegen Mittag erreichen wir den Myvatn-See und schlagen für zwei Nächte unser Camp am Seeufer auf; der Nachmittag steht für eigene Erkundungen, Vogelbeobachtungen, Einkäufe, ein Schwimmbadbesuch oder einfach für eine ruhige Pause am See zur Verfügung.

Tag 6: Vulkanwelten rund um den Myvatn-See
Heute widmen wir uns den landschaftlichen Höhepunkten rund um den Myvatn. Pseudokrater, erstarrte Lavaformationen, dampfende Erde und das bizarre Lava-Labyrinth von Dimmuborgir zeigen die vulkanische Kraft dieser Region. Eine Wanderung führt auf den Kraterrand des Hverfjall, von wo sich ein weiter Blick über See, Lavafelder und umliegende Vulkane öffnet; auch ein Abstecher zu den heissen Grotten der Region ist vorgesehen.
ca. 13 km | ca. 6 Std. | ca. 680 HM, davon ca. 340 HM Aufstieg und 340 HM Abstieg

Tag 7: Vom Myvatn-See nach Herðubreiðarlindir
Der Vormittag beginnt nochmals entspannt am Myvatn-See, bevor wir am späten Vormittag die bewohnten Gebiete Nordislands hinter uns lassen. Die Hochlandpiste führt in eine der schwärzesten und einsamsten Landschaften Islands, über raue Lavafelder, durch weite Wüstenflächen und stellenweise durch Flüsse. Immer deutlicher erhebt sich die Herðubreið vor uns, bis wir Herðubreiðarlindir erreichen, eine kleine grüne Oase am Fuss des markanten Tafelvulkans.

Tag 8: Herðubreiðarlindir, Askja und Víti
Heute verlassen wir die grüne Oase unterhalb der Herðubreið und fahren weiter durch schwarze Sandflächen, Lava, Basalt und kleine Flussläufe in Richtung Askja. Unser Camp schlagen wir an der Drachenschlucht Drekagil auf, von wo aus wir zur Wanderung in die gewaltige Vulkan-Caldera starten. Durch Lavaasche und vorbei an bizarren Felsformen steigen wir hinauf zum tiefblauen Öskjuvatn und zum Explosionskrater Víti, in einer Landschaft, die fast ausserirdisch wirkt.
ca. 8–9 km | ca. 3,5–4,5 Std. | ca. 500 HM Aufstieg

Tag 9: Von der Askja zurück zum Myvatn-See
Nach einer Nacht in der einsamen Hochlandwelt verlassen wir die Askja und fahren zurück Richtung Norden. Noch einmal führt die Piste durch schwarze Lava- und Sandflächen am Fuss der Herðubreið, mit mehreren Flussdurchquerungen je nach Wasserstand. Am Nachmittag erreichen wir wieder den Campingplatz am Myvatn-See, wo Zeit bleibt, die Eindrücke der vergangenen Tage nachwirken zu lassen, Vorräte aufzufüllen oder die Annehmlichkeiten der Zivilisation zu geniessen.

Tag 10: Myvatn-See, Sprengisandur und Nýidalur
Heute verabschieden wir uns endgültig vom Myvatn-See und fahren zunächst durch das grüne Bárðardalur, bevor die Landschaft immer karger wird. Auf der F26, der Sprengisandur-Piste, durchqueren wir eine der abgelegensten Regionen Islands zwischen Hofsjökull und Vatnajökull. Schwarzer Sand, Geröll, Flüsse, kahle Berge und viel Weite prägen den Tag, bevor wir Nýidalur am Fuss des Tungnafellsjökull erreichen und unser Camp in der Hochlandwüste aufbauen.
kleinere Spaziergänge unterwegs, insgesamt ca. 1–1,5 Std.

Tag 11: Sprengisandur-Hochlandpiste
Abenteuerlich geht es weiter durch das südliche Hochland. Die legendäre Route auf der F26 führt über weite Hochebenen, entlang intensiv blauer Gletscherseen und Gletscherflüsse, flankiert von Hofsjökull und Vatnajökull. Mit vielen Stopps und Flussdurchquerungen erreichen wir schliesslich die Region beim Vulkan Hekla und biegen Richtung Landmannalaugar ab; am Nachmittag kommen wir im Camp in Landmannahellir an, wo je nach Ankunftszeit ein kurzer Spaziergang möglich ist.
Spaziergang je nach Zeit ca. 45–60 Min.

Tag 12: Landmannalaugar
Heute fahren wir nach Landmannalaugar und erleben eine der farbenprächtigsten Landschaften Islands. Bunte Berge, Lavafelder, wilde Bäche, weite Höhen und liebliche Täler bilden eine eindrückliche Szenerie. Je nach Wetter, Wegverhältnissen, Lust und Kondition stehen unterschiedliche Wanderungen zur Auswahl, etwa eine Tour mit weitem Rundblick; anschliessend bietet sich ein Bad im warmen Fluss als besondere Form natürlicher Erholung an.
ca. 10 km | ca. 4–5 Std. | ca. 330 HM Aufstieg | ca. 330 HM Abstieg

Tag 13: Von Landmannalaugar nach Vík oder Seljavellir
Von Landmannalaugar verlassen wir das Hochland über eine weitere eindrückliche Route und erreichen die Eldgjá, die «Feuerschlucht» und eine der gewaltigsten Vulkanspalten der Erde. Hier unternehmen wir eine kleine Wanderung, bevor die Landschaft an der Südküste bei Vík wieder grüner und lieblicher wirkt. Am Vogelfelsen Dyrhólaey lassen sich mit etwas Glück Papageientaucher beobachten, und die markanten Felsformationen vor der Küste erinnern an Islands alte Sagenwelt.
kleine Rundgänge in der Eldgjá-Schlucht und am Vogelfelsen, zusammen ca. 1,5 Std.

Tag 14: Vík oder Seljavellir nach Reykjavík
Die Rückfahrt nach Reykjavík entlang der Südküste zeigt nochmals einige der bekannten Naturbilder Islands. Skógafoss und Seljalandsfoss bleiben auch nach vielen Wasserfällen eindrücklich, dazu kommen schwarze Küsten, weite Schwemmebenen und Gletscherblicke am Mýrdalsjökull. Am Nachmittag erreichen wir Reykjavík, wo die Gruppe die vielfältige und intensive Reise gemeinsam ausklingen lassen kann.

Tag 15: Rückreise
Heute heisst es Abschied nehmen von Island. Sie fliegen zurück in die Heimat und nehmen viele eindrückliche Bilder von Hochland, Vulkanen, Gletschern und Küste mit nach Hause.

Impressionen