Spitzbergen • Expedition
Spitzbergen im Herbstlicht
© Ona Kirchmann
Highlights der Reise
Wenn auf Svalbard der Herbst Einzug hält, färbt sich die Tundra in warme Töne, und die Sonne steht tiefer über dem Horizont. Die Mitternachtssonne ist vorbei – stattdessen prägen eindrückliche Sonnenuntergänge und ein ruhigeres Licht die Tage, während sich Landschaft und Tierwelt auf die lange Polarnacht vorbereiten. Diese Expeditionskreuzfahrt führt Sie in eine Region, in der Route und Tagesablauf bewusst flexibel bleiben: Eis- und Wetterverhältnisse sowie die aktuelle Tierwelt entscheiden, wohin das Schiff fahren kann und wann Anlandungen sinnvoll sind.
Reisedauer: 12 Tage / 11 Nächte
Abreisen: im September
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2026
3.-14.09.26
13.-24.09.262027
02.-13.09.27
12.-23.09.27
22.09.03.10.27 -
1 Übernachtung im Hotel mit Frühstück
10 Übernachtungen auf der MS Stockholm
Vollpension an Bord
Alle Getränke an Bord
Kaffee und Tee
Mittagessen am 2. Tag
Begleitung durch erfahrene Expeditions Leader und Guideteam
Wissensvermittlung und Vorträge von Guides
Anlandungen und Zodiac Ausflüge
Eintritt in das Svalbard Museum
Fotopräsentation der Reise
Gummistiefel (nur Reisen im 2027)
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An- und Abreise nach Longyearbyen
Trinkgeld für die Crew
Reiseversicherung
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2026
2-Bett Kabine CHF 11320 pro PersonEinzelkabine CHF 21520 pro Person
2027
2-Bett Kabine CHF 11550 pro PersonEinzelkabine CHF 22090 pro Person
Reisebeschrieb
Ihr Zuhause für diese Reise ist die MS Stockholm, ein klassisches und sehr intimes Expeditionsschiff mit nur 12 Gästen. Diese kleine Kapazität ist ein grosser Vorteil: Anlandungen und Zodiac-Ausfahrten lassen sich effizient organisieren, und Naturbeobachtungen wirken oft unmittelbarer, weil Abläufe schlank bleiben und die Gruppe überschaubar ist. Gerade im Herbst schätzen viele Gäste den ruhigen Rhythmus und die besonderen Lichtverhältnisse – nicht zuletzt Fotografie begeisterte, für die das weiche, goldene Licht ideale Bedingungen bietet.
Die Reise beginnt in Longyearbyen mit Transfer ins Hotel. Am nächsten Tag bleibt Zeit, den Ort individuell zu erkunden, bevor Sie sich mittags mit Mitreisenden und Expeditionsteam zum Lunch treffen. Am Nachmittag gehen Sie an Bord, und mit der Ausfahrt durch den eindrücklichen Isfjorden startet die Expedition. In den folgenden Tagen ist das Ziel, täglich Zodiac-Fahrten zu unternehmen und an Land zu gehen, wann immer sich eine gute Gelegenheit bietet. Die genaue Route richtet sich dabei nach Eis, Wetter und den aktuellen Tierbeobachtungen – ein wesentlicher Teil des Expeditionscharakters.
Im Gebiet Nordwest-Spitzbergen kann der Kongsfjord mit dem Forschungsort Ny-Ålesund auf dem Programm stehen, historisch verknüpft mit Nordpol-Expeditionen von Amundsen und Nobile. Auch Danskøya ist in dieser Region ein möglicher Ankerpunkt: Von hier starteten zwei besonders waghalsige Versuche, den Nordpol zu erreichen – unter anderem per Wasserstoffballon und Luftschiff; Überreste dieser Unternehmungen sind bis heute sichtbar.
Ein weiterer Schwerpunkt sind einige der grossen Fjorde Spitzbergens. Im Liefdefjord – dem „Fjord der Liebe“ – säumen schneebedeckte Gipfel die Ufer, und es besteht die Möglichkeit, entlang der Front des Monaco-Gletschers zu fahren. In der Region sind unter anderem Eiderenten und Kurzschnabelgänse anzutreffen. Im Krossfjord beeindruckt die kunstvoll geformte Gletscherfront, die je nach Licht und Wetter sehr unterschiedlich wirkt. Besonders vielseitig ist zudem die Hinlopenstrasse zwischen Spitzbergen und Nordaustlandet: Sie bietet mehrere interessante Anlandestellen, darunter Kinnvika, eine Forschungsstation, die während des Internationalen Geophysikalischen Jahres 1957/1958 von Schweden und Finnland gebaut wurde. Von hier aus wurden unter anderem meteorologische Messungen sowie Beobachtungen zu Polarlichtern und zum Erdmagnetfeld durchgeführt.
Wenn es die Bedingungen zulassen, führt die Reise auch nach Ost-Spitzbergen. Nordaustlandet ist von einer enormen Eiskappe geprägt; der Gletscher Bråsvellbreen erstreckt sich hier über rund 200 Kilometer. Barentsøya und Edgeøya bieten weite Tundralandschaften und sehr gute Chancen auf Tierbeobachtungen, etwa von Walrossen, Polarfüchsen und Svalbard-Rentieren. Im Südwesten Spitzbergens zählen die Fjorde von Hornsund zu den Höhepunkten: mächtige Gletscher, markante Gebirgszüge und – bei klarer Sicht – der Blick bis zum Hornsundtind (1431 m) prägen diese Region.
Impressionen
© Alle Bilder von Ona Kirchmann